Bei Kundgebung und Familienfest des DGB am Tag der Arbeit auf dem Detmolder Marktplatz war die Amnesty-Gruppe Detmold mit einem Infostand vor Ort.
Ein Schwerpunkt dabei war der Einsatz für menschenwürdige Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie Südasiens. Wir erinnerten an den Einsturz der Textilfabrik Rana Plaza in Bangladesch im April 2013, bei dem über 1100 Menschen ums Leben kamen. Dazu gab es Postkarten an fünf deutsche Firmen mit der Forderung, bei ihren Lieferanten nicht nur für die Sicherheit am Arbeitsplatz zu sorgen, sondern auch dafür, dass dort elementare Gewerkschafts- und Arbeitsrechte eingehalten werden.
Wir erbaten außerdem Unterschriften auf Postkarten der IG Metall, erstellt im Rahmen der Kooperation mit Amnesty International, auf denen Freiheit für gefangene Gewerkschafter*innen gefordert wird: Volha Brytsikova in Belarus, und Lee Cheuk-yan in China.
Danke an alle, die sich mit uns für Gewerkschaftsrechte weltweit eingesetzt haben!
Wer nicht dabei war, aber trotzdem etwas tun will, kann eine Online-Petition an die Regierungen von Bangladesch, Indien, Pakistan und Sri Lanka unterzeichnen.
