Olympische Winterspiele 2022 in China

Fensterbild Hayrigul Niyaz

Die chinesischen Behörden wollen die Olympischen Winterspiele und die anschließenden Paralympischen Winterspiele in Peking nutzen, um die Welt von den schweren Menschenrechtsverletzungen in China abzulenken: Einschränkung der Meinungsfreiheit, willkürliche Verhaftungen, staatliche Repression, Überwachung und Unterdrückung.

Aber wir sagen:

Kein Gold für Menschenrechte in China!

Amnesty setzt sich anlässlich der Winterspiele insbesondere für folgende zwei Menschen in Gefahr ein: die inhaftierte Bürgerjournalistin Zhang Zhan und die Uigurin Hayrigul Niyaz.

Als im Februar 2020 das Corona-Virus in Wuhan wütete, war Zhang Zhan eine der wenigen unabhängigen Stimmen, die von dort berichten. Dafür ist sie zu vier Jahren Haft verurteilt worden. Um gegen das Urteil zu protestieren, trat Zhang Zhan in einen Hungerstreik. Inzwischen schwebt sie in Lebensgefahr.

Hayrigul Niyaz studierte in der Türkei und zog dann zurück nach China, um ein Reisebüro zu eröffnen. Doch 2017 wurde sie ohne offizielle Begründung von den chinesischen Behörden festgenommen. Ihr mittlerweile in Deutschland lebender Bruder vermutet, dass sie sich im Internierungslager oder im Gefängnis befindet. Er weiß nicht einmal, ob sie noch lebt.

Setzen Sie sich für diese beiden  Gefangenen in China ein! Beteiligen Sie sich an der Online-Aktion !

Fensterbild Zhang Zhan

4. Februar 2022